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Die Ernte läuft!

Die ersten Äpfel, Birnen, Mirabellen und Zwetschgen sind reif und warten darauf, auf Ihrem Obstteller zu landen.

Öffnungszeiten Schneckenhoflädle

Mo. - Fr.: 8.00 - 18.30 Uhr, Sa.: 8.00 - 13.00 Uhr

Wir über uns

Der Schneckenhof

Der Name "Schneckenhof" war schon zu Eduard Mörikes Zeiten bekannt. In seinem Gedicht "Der Petrefaktensammler" (siehe rechts) beschreibt er seine Wanderung durch Frickenhausen.

Der Ursprung des Namens liegt wohl im Erdgestein unserer Gegend. Ab ca. 3 m Tiefe findet man Schiefer mit zum Teil schönen Versteinerungen (Ammoniten => schneckenähnliches Tier der Urzeit).

Der Name "Schneckenhof" wurde bis um 1950 als Straßenname beibehalten, als er dann leider städtebaulichen Neuordnungen zum Opfer fiel. Er hat sich jedoch als Haus- und Hofname bis heute gehalten und wird deshalb auch von uns weitergeführt.

Wir, die Brüder Klaus, Martin und Stefan Weber haben den Betrieb von unseren Eltern Elisabeth und Otto Weber übernommen. Unser Großvater, Christian Weber, begann schon 1940 als Gemeindebaumwart den Obstbau zu pflegen. Daraus entwickelten sich die beiden Geschäftszweige Landschaftspflege und Obstbau.

Der Petrefaktensammler

(von Eduard Mörike)

An zwei Freundinnen
Einmal noch an eurer Seite,
Meinen Hammer im Geleite,
Jene Frickenhäuser Pfade,
Links und rechts und krumm und grade,
An dem Bächlein hin zu scherzen,
Dies verlangte mich von Herzen.
Aber dann mit tausend Freuden
Gleich den Hügel auf zu weiden,
Drin die goldnen Ammoniten, Lias-Terebratuliten,
Pentakrinen auch, die zarten,
Alle sich zusammenscharten -
Den uns gar nicht ungelegen
Just ein warmer Sommerregen
Ausgefurcht und abgewaschen,
Denn so füllt man sich die Taschen.
Auf dem Boden Hand und Knie,
Kriecht man fort - o süße Müh!
Und dazwischen mit Entzücken
Nach der Alb hinaufzublicken,
Deren burggekrönte Wände
Unser sonnig Talgelände,
Rebengrün und Wald und Wiesen 
Streng mit dunkeln Schatten schließen!
Welche liebliche Magie,
Uns im Rücken, übten sie!
Eben noch in Sonne glimmend
Und in leichtem Dufte schwimmend,
Sieht man schwarz empor sie steigen,
Wie die blaue Nacht am Tag!
Blau, wie nur ein Traum es zeigen,
Doch kein Maler tuschen mag.
Seht, sie scheinen nah zu rücken,
Immer näher, immer dichter,
Und die gelben Regenlichter
All in unser Tal zu drücken!
Wahrlich, Schönres sah ich nie!